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Porträt D.S.Gebhardt
Meine Selbstgemalten

 

Porträt :

Dieter Gebhardt, Forschung-Entwicklung. Mühlwinkel 18, D-84419 Obertaufkirchen

In den 90-er Jahren war ich als segelndes Technologiezentrum im westlichen Mittelmeer-Raum auch unter dem Spitznamen Solarzellendieter bekannt geworden. Siehe auch im Internet unter "Zwischen Wahnsinn und Wissenschaft "

Das war und bin ich bis heute : Geboren wurde ich am 17. Oktober 1938 im schlesischen Glatz. Dort verbrachte ich die ersten sieben Jahre, wo ich auch das Ende des Zweiten Weltkrieges zusammen mit meiner Mutter und meinen Großeltern mütterlicherseits erlebte. Mein Vater war im September 1942 in Russland gefallen. Im November 1946 wurden wir kurzfristig mit kleinstem Reisegepäck in die damals sowjetisch besetzte Zone des deutschen Reiches, die spätere DDR umgesiedelt. In den mit Menschen vollgestopften Güterwagen der Deutschen Reichsbahn starben unterwegs viele Menschen. Die Toten wurden während der Haltepausen des Zuges auf freier Strecke von den Mitreisenden beerdigt. Der langwierige Transport endete in einem Notaufnahmelager in Meißen an der Elbe. Diese schlimmen Erlebnisse sind zwar nicht vollkommen spurlos an mir vorrüber gegangen; aber meiner Seele ist es glücklicherweise gelungen, wieder ganz gesund zu werden.

In Meißen erlebte ich  den Rest meiner Kindheit . Vom Frühjahr 1947 bis Sommer 1953 besuchte ich dort die Neumarktschule, wo ich zwei Klassen überspringen durfte (ich war aber kein Wunderkind!). Während der letzten Schuljahre nahm ich an angebotenen Arbeitsgemeinschaften außerhalb des normalen Unterrichts im Bereich Technik und Flugmodellbau teil. Die Naturwissenschaften haben mich schon damals besonders interessiert. Nach Abschluß meiner Schulzeit 1953 wurde ich auf ausdrücklichen Wunsch meiner Erziehungsberechtigten zu einer Lehre in die Molkereigenossenschaft Meißen geschickt. In der noch jungen DDR waren Lebensmittel knapp, sodass meiner Mutter und ihren Eltern die in der Molkerei angebotene Butter, auch Milch und Käse damals wichtig erschienen.

Anfang 1954 übersiedelte meine Mutter aus persönlichen Gründen in die Bundesrepublik. Voraussetzung dazu war allerdings die behördlicherseits erteilte Auflage, dass ich als 15-jähriger im Osten zurückzubleiben habe. Dies hat meine Mutter und auch ich aktzeptiert. In der Freizeit begann ich eine Segelflugausbildung bei der damaligen „Gesellschaft für Sport und Technik“. Im Sommer 1955 floh ich selbst in den Westen, wurde im Notaufnahmelager Gießen aufgenommen und war ein Jahr später Molkereigeselle.

Die in der DDR begonnene Fliegerei hatte mich aber nicht mehr losgelassen. Da eine Pilotenausbildung mit privaten Mitteln für mich undenkbar war, bewarb ich mich als Flugzeugführeranwärter bei der Luftwaffe. Dort wurde ich nach gründlicher Überprüfung meiner Gesinnung und gesundheitlichen Eignung als Flugzeugführeranwärter bei der Luftwaffe angenommen. Nach knapp dreijähriger Flugzeugführerausbildung begann ich zwecks Einstieg in ein ziviles Berufsleben 1962 ein umfangreiches Grundstudium der Elektronik, der elektronischen Datenverarbeitung und Radartechnik an der Technischen Schule der Luftwaffe in Kaufbeuren, gefolgt von verschiedenen Tätigkeiten in Großraum-Radarstationen der Luftwaffe. In meiner Freizeit war ich stets ein begeisterter Segelflieger.

Der Heirat von Hannelore Kleine im Frühjahr 1962 folgte die Gründung einer sechsköpfigen Familie mit den Kindern Sabine, Werner und Jürgen. Diese ersten 5 Jahre meiner danach folgenden Lebensabscnitte sind mir als sehr schöne Zeit in Erinnerung geblieben.1977 wurde unser viertes Kind Ralf geboren. 1964 absolvierte ich die Gesellenprüfung als Radio- und Fernsehtechniker, und im Jahr darauf holte ich die Fachhochschulreife nach. Ab 1965 studierte ich am Johannes Kepler-Polytechnikum in Regensburg Nachrichtentechnik.1969 machte ich mich aus wirtschaftlichen Gründen als Meister der Radio- und Fernsehtechnik selbstständig. Ab 1979 arbeitete ich als angestellter Serviceingenieur für Datenfernübertragung und Systemtechnik bei der Nachrichtenagentur Reuters im Subcenter München.

Nach dem Scheitern meiner ersten Ehe gebar meine neue Lebensgefährtin Eva am 23. März 1985 unsere Tochter Mira. Damals gab ich schweren Herzens die Segelfliegerei auf und wandte mich stattdessen dem familienfreundlicheren Segeln auf dem Mittelmeer zu. 1991 begann ich mit dem Umbau meiner Segelyacht „Mira“, einer Beneteau Oceanis 320 im Rahmen eines von der Europäischen Union ausgeschriebenen Photovoltaik - Projektes. Es war schon immer mein Wunsch, Möglichkeiten alternativer Energiegewinnung zu demostrieren.  So ersetzte ich den herkömmlichen Diesel - Einbaumotor durch einen elektrischen Schiffsantrieb.  Die komplette Steuer- und Regel-Elektronik dafür habe ich selbst entwickelt, weil noch keine brauchbaren Konzepte auf dem Markt verfügbar waren. Ich nutzte also jeden verfügbaren Platz auf meinem Boot zur Energiegewinnung von der Sonne mit Photovoltaikelementen.  Mein Schiff wurde so zu einem Technologiezentrum für angewandte Photovoltaik;  aber man konnte auch noch damit segeln !  Insgesamt erreichte ich einen Spitzenertrag von ca. drei Kilowatt Sonnenenergie, was durch Speicherung in zwei Dutzend 12 Volt/80 Ah großen Autobatterien für mäßige Maschinenfahrt rund um die Uhr ausreichte. Ab 1995 lebte ich nur noch an Bord und erkundete das Mittelmeer, einen Teil des Atlantiks, sowie auch Nord- und Ostsee. Vorübergehend arbeitete ich als Skipper oder Segellehrer auf Elba und besserte in der kalten Jahreszeit meine Bordkasse auch mit der Überführung von Yachten auf. Gleichzeitig entwickelte ich die elektrischen Systeme an Bord meiner SY „Mira“ weiter. Neue Speichertechnologien mit einem elektronischen Akkuschalter zum Weiterschalten der Akku - Bänke erlaubten es mir,  so mehr Sonnenenergie zu speichern und so die ursprüngliche Anzahl der installierten Solarzellen um zwei Drittel zu reduzieren.(siehe Fotodokumentation auf der Seite Solartechnik).  Während dieser Phase wurde ich im Mittelmeerraum unter dem Spitznamen Solarzellendieter bekannt, wie ein bunter Hund. Vielen Segelfreunden habe ich ihr Schiff mit meiner neuen Technik Landstrom-unabhängig ausgerüstet.
Danach versuchte ich, einige meiner Ideen zur Verbesserung der Umwelttechnik, ins besondere die Suche nach Möglichkeiten, die nachweislich im Universum reichlich vorhandene Energie anzuzapfen, zu realisieren. Bei diesen Arbeiten entdeckte ich auch Möglichkeiten zum Heizöl- und Treibstoffsparen. Innerhalb eines leider eng gesteckten, finanziellen Rahmens habe ich bereits einatzfähige kleine Aggregate gebaut. Durch Herstellung und Vertrieb  dieser Sparmodule erhoffte ich , weitere Entwicklungen in dem Bereich "Neue Energien" finanzieren zu können. Eine wichtige Voraussetzung dafür, war zunächst auch die Erschaffung einer entsprechenden Werkstatt. Deswegen begann ich 2003 mit der Planung und später mit dem Bau einer Blockhütte in Tavella (Italien). Da ich aus wirtschaflichen Gründen alles mit eigener Arbeitsleistung erschaffen mußte, vergingen bis zur Fertigstellung mehrere Jahre. (siehe Fotos zum Stand der Dinge auf der Seite Baufortschritt). Schließlich konnte ich im November 2011 die geplante, autarke Stromversorgung für den Arbeitplatz in meiner neuen Werkstatt mit Sonnenenergie in Betrieb nehmen. 

Als nächste Aufgabe habe ich mir die Weiterentwicklung bis zur Serienreife von bereits auf meiner Segelyacht "MIRA" im erfolgreichen Einsatz bewährten neuen Schaltungen vorgenommen. So zwischendurch beschäftige ich mich aber auch damit,  Möglichkeiten zum Anzapfen der unendlich vorhandenen Raumstrahlungsenergie zu finden. Sicher gelingt es ja irgendwann trotz aller Schwierigkeiten, eine schon im vorletzten Jahrhundert von Nikola Tesla erfundene sogenannte "freie Energiemaschine“ zu bauen. Dieses Ziel stand aber vorerst eher abstrakt hinter meinen konkreteren Projekten einer neuartigen Akkutechnik, wie auchTreibstoff - und Heizölsparmöglichkeiten. Leider haben sich die von mir erhofften zusätzlichen Einkünfte aus diesen Entwicklungen in so engen Grenzen gehalten,  Nachdem alle Versuche, für mein Vorhaben einen solventen Mitstreiter zu finden, sich ebenfalls nicht erfüllt haben, sah ich mich schließlich aus rein wirtschaftlichen Erwägungen gezwungen, die Weiterarbeit an meinen inovativen Ideen die Entwicklungen zur Nutzung der freien Energie aus dem Universum im Sommer 2017 aufzugeben.

Seit dieser Zeit widme ich nun voll und ganz dem schon seit meiner Schulzeit phasenweise betriebenem Hobby der Malerei. Die meisten meiner Werke biete ich hier zum Kauf an. Siehe im Link

"Meine Selbstgemalten"

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